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Lala
Unser Seminarangebot
Unser Seminarprogramm ist umfassend. Nach Ihrem Bedarf
halten wir Seminare mit einem Thema oder stimmen verschiedene Schwerpunkte
aufeinander ab. Sie können dabei aus folgenden Themen wählen. Für
weitergehende Themenwünsche unterbreiten wir Ihnen gerne ein individuelles
Angebot - bitte fordern Sie unseren Katalog an:
Grundlagen der Kommunikation
-
Grundzüge der Kommunikation: Ganz ohne Theorie geht es nicht,
aber die ist bei uns kurz und anwenderorientiert. In
diesem Basisseminar lernen Sie die Grundlagen der menschlichen
Interaktion: Die Unterscheidung zwischen Sach- und Beziehungsebene,
die Bedeutung des »Bauchgefühls«,
die Funktion von Überzeugung. Zusätzlich werden grundlegende
formale Elemente der Kommunikation behandelt, vertieft
durch Übungen
zur Stimmführung sowie zum gestischen und mimischen Ausdruck.
Aktionsorientierte Kommunikation
- Argumentation: Das Argument ist die Grundeinheit
jeder gerichteten Kommunikation. Es zielt auf die Überzeugung
des Gegenübers.
Jedes Argument enthält idealerweise den eigentlichen Gedanken,
These oder Behauptung, deren Begründung und einen zur
Situation passenden und schlüssigen Beleg. Damit ist die Konstruktion
eines stichhaltigen Arguments komplexer als eine blosse
Positionsbeschreibung. In dieser Einheit lernen die Teilnehmer
daher, überzeugende
Argumente zu formulieren und diese gegenüber Ansichten anderer
zu positionieren.
- Gliederung: Eine gute Gliederung erlaubt es dem
Publikum, sich ganz dem Inhalt eines Beitrags zu widmen. Dabei ist
es unerheblich, ob es sich um einen Artikel, einen Aufsatz, einen
Vortrag oder eine Stellungnahme in einer Diskussion handelt. Gliederungen
können
einer dem Inhalt entnommenen Logik folgen oder aber völlig
gelöst davon auf externen Gedanken beruhen. In dieser Einheit
werden sowohl Techniken der Inhaltsauswahl als auch die
nachfolgende Entwicklung der Gliederung selbst erlernt.
- Freie Rede und Manuskripttechnik: In kurzen
Reden behindert ein Manuskript oft den Redeerfolg, und
auch für
längere
Vorträge reichen Stichworte im Regelfall aus. Je freier die
Rede ist, desto besser kann der Kontakt zum Publikum
gehalten werden. In dieser Sitzung wird die sinnvolle
Verknappung eines vorhandenen Manuskripts erlernt - Sie
erwerben Wissen um die eigenen
Anforderungen an Stichworte. Dazu gehört
die Fähigkeit, »intuitive« Gliederungsschemata
zu entwickeln. In Übungen werden darüber hinaus die
individuelle Redefähigkeit, der Sprachstil, Gestik und Mimik
analysiert und gestärkt sowie Strategien für den Umgang
mit typischen Problemlagen entwickelt.
- Reden schreiben: Die zielgerichtete Planung von Kommunikation
ist bei der Vorbereitung von Reden besonders wichtig. Das Publikum
soll in einer konkreten Situation erreicht und überzeugt werden.
Die Anforderungen an eine Rede sind immer hoch, die Rahmenbedingungen
grundverschieden. In diesem Seminar lernen Sie, Inhalte durch originelle
Gedankengänge geistreich zu entwickeln und mit flexiblen Konzepten
auf überraschende Situationen zu reagieren. Lernen Sie, Erfahrungen
mit dem Publikum unmittelbar in die Überarbeitung von mehrfach
zu haltenden Reden einfließen zu lassen. In diesem Seminar
werden Sie Reden und Redner kennen lernen, Reden schreiben und die
Reden anderer halten.
- Präsentation und Visualisierung: Rede,
Aufsatz und mediengestützter
Vortrag sind Präsentationen mit sehr unterschiedlichen Voraussetzungen.
Denen stehen vielfältige Bedingungen und Techniken der Präsentation
gegenüber. Das Seminar gibt einen Überblick über
die wichtigsten Techniken und geht vertieft auf die spezifischen
Einschränkungen und Vorteile einzelner Präsentationsarten
ein. Dabei wird insbesondere der typische Fehler erörtert,
den Inhalt »in die Präsentation« zu entwickeln,
statt einen vorher strukturierten Inhalt mit dem passenden
Medium zu präsentieren.
- Speziell: Arbeiten mit PowerPoint: Das Microsoft
Programm Power Point wird häufig als Präsentationsmedium
genutzt. Den unbestreitbaren Vorteilen stehen gewichtige
Schwierigkeiten gegenüber.
In diesem Vertiefungsseminar wird die
grafische Umsetzung argumentativer Zusammenhänge erläutert.
Daneben werden wichtige Einschränkungen thematisiert und Lösungen
entwickelt.
Interaktionsorientierte Kommunikation
- Konstruktive Gesprächs- und Verhandlungsführung: Gespräche
verlaufen dann zufrieden stellend, wenn alle Beteiligten
Gehör
finden, und am Ende davon ausgehen können, dass ihre jeweiligen
Interessen ernst genommen worden sind und Ziele erreicht
wurden. Tatsächlich verhindern jedoch oft Missverständnisse,
unbewusste
Aversionen oder nur persönliche Unsicherheiten eine sachliche
Auseinandersetzung. Hier sollte man ordnen und deeskalieren
können,
um so auch festgefahrene Situationen wieder in Gang zu
bringen. Jedes Gespräch folgt einer Dynamik. Diese lässt
sich mit entsprechender Übung erkennen, daneben aber auch vorbereiten
und beeinflussen. In dieser Einheit wird geübt, Sach- und Beziehungsebene
zu bestimmen und in ihrer Relevanz für den Fortgang des Gesprächs
einzuordnen. Daneben werden Techniken vermittelt, mit typischen
Schwierigkeiten zielführend umzugehen.
- Interview- und Medientraining: Die besten Redner
verlieren den Faden und bekommen rote Flecken am Hals,
sobald eine Kamera auf sie gerichtet wird. Lampenfieber,
Aussetzer, schrille Stimmlage und lästige Öhms und Ähms
lassen sich vermeiden. Wenn Sie sich Ihrer „Roten Knöpfe“ bewusst
sind und alternative Techniken parat haben, wirken Sie
authentisch statt unsouverän und müssen keine Aufnahme
scheuen. Wir üben
mit Ihnen den Auftritt vor der Kamera, geben Ihnen konstruktives
Feedback zu Ihrer Körpersprache, Mimik und Gestik und üben
mit Ihnen das freie Sprechen. Sie erlernen die Er- und
Vermittlung von Kernbotschaften, Frage- und Antworttechniken
für
spontan verlangte Statements sowie die Umformulierung vom
geschriebenen Wort in freie Rede. Diese Einheit kann als
Einzeltraining und mit bis zu 6 Personen stattfinden. Auf
Wunsch begleiten wir Sie auch zu Ihren Auftritten.
- Moderation: Jede interaktive Kommunikation ist moderiert – oftmals
allerdings ohne einen konkret benannten Moderator. Podiumsdiskussion,
Lehrauftrag, Verhandlung, Teamsitzung: Für nominell moderierte
wie unmoderierte Situationen lassen sich wichtige Grundregeln erlernen.
Sie verhelfen sowohl den Moderatoren als auch den Moderierten zur
effektiven Kommunikation. In dieser Einheit werden verschiedene
Moderationsarten und ihre spezifischen Unterschiede vorgestellt
und in praktischen Übungen erprobt. Dabei werden Strategien
erworben, mit typischen Moderationsproblemen umzugehen.
- Störfeuer: In jeder Kommunikationssituation
kann es zu Störungen kommen. Teilweise sind es externe Unwägbarkeiten
wie ein Presslufthammer vor dem Fenster, teilweise absichtliche
oder unabsichtliche Störmanöver aus dem Publikum oder
von Gesprächspartnern. Grundsätzlich können Störungen
als externer Impuls genutzt oder als unerwünschter Einfluss
gebremst werden. In dieser Einheit werden beide Strategien
vorgestellt und gezielt für die persönliche Kommunikation
vertieft.
- Richtig Reagieren: Kommunikation ist immer
Interaktion. – Grad
und Form der Interaktion variieren jedoch in Abhängigkeit von
der jeweiligen Kommunikationssituation. Das Verhältnis von
eigener Aktion und der Reaktion anderer ist z. B. beim
Interview ausgeglichen, bei Vorträgen eher einseitig.
In jedem Fall ist der angemessene Umgang mit den Aussagen
des Gegenübers
der Schlüssel zum Erfolg. Das Seminar befasst sich mit unterschiedlichen
Arten der Interaktion und den Möglichkeiten, auf den Kommunikationspartner
einzugehen. Daneben wird der Einfluss des Kontexts (»Atmosphäre«)
erörtert. Die Übungen zielen darauf ab, anderen aufmerksam
zuzuhören, und ihre Interessen einzubeziehen, ohne die eigenen
Argumentationsziele aus dem Blick zu verlieren.
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